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Aus dem Kreis Wesel- Entstehung der Kreise

 
 
Bernhard Borgers berichtet
von der Geschichte der Kreise

  

Von der Entstehung der Kreise 

1815 waren die entstehenden Kreisverwaltungen in den preußischen Westprovinzen (Rheinprovinz, Westfalen) noch sehr klein. Der Landrat war königlicher Beamter. Die wenigen Mitarbeiter unterstützten und koordinierten den Infrastrukturausbau, das Sparkassenwesen und regelten das Armen- und Gesundheitswesen.

1886/1887 entstand eine neue Kreisordnung. In den Kreisen Westfalen und Rheinland kam zu den staatlichen nun auch politische Aufgaben hinzu. Es wurden politische Gremien wie der Kreistag und der Kreisausschuss geschaffen. Die kommunale Selbstverwaltung nahm Einzug in die Kreisverwaltung. Zu den neuen Aufgaben gehörte der Ausbau der Verkehrswege und der Energieversorgung, sowie die Auszahlung von Sozialleistungen für Kriegsversehrte und Hinterbliebenen.

 

Die Kreisverwaltung im Wandel

In der Weimarer Zeit (Weimarer Republik von 1918-1933) lag ein neuer Schwerpunkt in der Jugendfürsorge und dem Sozialwesen, der Bereich Jugendhilfe war geboren. Verwaltungsinterne Aufgaben stiegen weiter an. Neben dem Personalwesen kam die Betreuung kreiseigener Liegenschaften und die Planungen für den Bahn- und Kraftwerksbau hinzu.

In den 1920er Jahre 1924-1929 entstanden auch in den letzten Kreisverwaltungen Kreisarchive. Unterlagen wurden nicht mehr in staatlichen Archiven untergebracht.

1945 wurden Gesundheits-, Veterinär-, Besatzungs- und Ernährungsämter eingeführt. Eine klare Systematisierung der Aufgabenpalette grenzten nun Selbstverwaltung und Auftragsangelegenheiten ab. Anfang der Kommunalaufsicht.

 

Wiederaufbau der Kreise

Die letzten sechs Jahrzehnte, geprägt vom Wiederaufbau und dem kalten Krieg, ließen im Kreis Rettungswesen, Brand- und Katastrophenschutz entstehen. Sie bedeuteten für die Kreise aber auch Neuanfang und Neustrukturierung. So kamen in Zeiten des Friedens Natur- und Landschaftsschutz, Abfallbeseitigung, Regional-, Struktur- und Tourismusförderung, Führerscheinwesen und Kfz-Zulassung dazu.

 

Kommunale Neugliederung

Der Kreis Wesel ist im Jahr 1975 zur kommunalen Neuordnung aus Teilen der Kreise Moers, Dinslaken und Rees entstanden. Die 13 angehörigen Kommunen liegen links und rechts des Rheines und ist ein reizvoller Lebensraum für Mensch und Tier zwischen hochentwickelter Industrie und naturnaher, ländlicher Umgebung.

Jede der 13 Kommunen sendet ihre gewählten Vertreter in den Kreistag. Insgesamt sind 67 Vertreter im Kreistag stimmberechtigt. Für die Ortschaften Dingden, Ringenberg, Brünen und Marienthal ist Bernhard Borgers Kreistagsmitglied. 

In der Legislaturperiode 2004-2009 besitzt Bernhard Borgers Stimmrecht im Kreistag, im Ausschuss für Verkehr, Rettungswesen und sonstige Ordnungsangelegenheiten, im Ausschuss für Personal- und Verwaltungsangelegenheiten, und im Ausschuss für Bauen- und Abfallwirtschaft.

In der Legislaturperiode 2009-2014 ist er im Kreistag, im Schul-, Kultur und Sportausschuss, im Ausschuss für Bauen- und Abfallwirtschaft, stellvertretendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss, Mitglied im Kreispolizeibeirat, und stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Gesundheits- und Ordnungsangelegenheiten. Er ist Mitglied der Mitgliederversammlung der Abfallwirtschaft Region Rhein-Wupper e. V., Mitglied der Verbandsversammlung des Nahverkehrs- Zweckverbandes Niederrhein (NVN), Mitglied des Vorstandes der Derik-Baegert-Gesellschaft e. V. Ringenberg, und Ersatzmitglied des Regionalverbandes Ruhr. 

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